Sie brennen für den Brandschutz

Ehrenurkunden an Hennigsdorfer Wehrführung übergeben

Bild vergrößern: Der Bürgermeister Thomas Günther und der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Michael Wobst gratulieren  Stadtwehrführer Robert Heinsius und seinem Stellvertreter Karsten Janz von der Feuerwehr Hennigsdorf. Beide werden für sechs Jahre in ein Ehrenbeamtenverhältnis auf Zeit berufen. Die Männer befinden sich zur Urkundenübergabe im SVV-Saal des Hennigsdorfer Rathauses.
Bürgermeister Thomas Günther (l.) und Michael Wobst (r:), Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, gratulieren Karsten Janz und Robert Heinsius. Beide werden als Stadtwehrführer und Stellvertreter für sechs Jahre in ein Ehrenbeamtenverhältnis auf Zeit berufen.

In ein „Ehrenbeamtenverhältnis auf Zeit“ wurden am Dienstagabend Stadtwehrführer Robert Heinsius und sein Stellvertreter Karsten Janz erneut in eine neue sechsjährige Amtszeit berufen. Sie stehen der Freiwilligen Feuerwehr Hennigsdorf damit für weitere sechs Jahre vor. Die Hennigsdorfer Stadtverordnetenversammlung applaudierte – auch als Dank für die bereits geleistete Arbeit des Führungsduos.

Bürgermeister Thomas Günther übergab gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, Michael Wobst, die Ehrenurkunden. Auf diese zwei Kameraden „ist immer Verlass und wird auch künftig immer Verlass sein“, betonte das Stadtoberhaupt, dem die Feuerwehr bekanntermaßen sehr am Herzen liegt.

Sie sei ein Aushängeschild für die Stadt, eine Instanz, aber auch gelebtes Ehrenamt und Retter in allen Lebens- und Gefährdungslagen. „Ihr seid da, wenn wir euch brauchen“, fasste Thomas Günther zusammen.

Robert Heinsius, Gymnasiallehrer für Biologie, Geschichte und Politische Bildung in Berlin, gehört seit 1999 zur Hennigsdorfer freiwilligen Einsatztruppe. Landesweit hat er sich im Brandschutz einen Namen gemacht. Sein Stellvertreter Karsten Janz zog 2011 an die Havel und ist vor allem mit der Gefahrstoffeinheit im Landkreis verwachsen.

Das Führungsteam hat in den zurückliegenden Jahren unter Beweis gestellt, dass es gut harmoniert und eine Truppe mit mehr als 80 Mitgliedern mit allen Herausforderungen auch führen kann. Robert Heinsius verwies darauf, dass das Ganze keine Einzelleistung sei, sondern ohne Zusammenhalt in der Feuerwehr unmöglich sei. Er dankte - auch für Karsten Janz - den Frauen und Männern der ehrenamtlichen Einsatztruppe und der Stadtverordnetenversammlung für ihr Vertrauen.